Thailand
Der Start unserer Weltreise.
Thailand! Die Karte gibt dir einen Überblick über unsere genaue Reiseroute -- sich in der Welt zurechtzufinden ist ja auch gar nicht immer so einfach. Wir starten unsere Reise in Bangkok, Thailands Hauptstadt und beenden unsere Thailandreise nach sieben Wochen auf der südlichsten Insel Thailands, Koh Lipe. Was für ein unglaublich tolles Land!
Unsere Zeit in Thailand neigt sich dem Ende...
Nach unserer Zeit auf Koh Lanta sind wir nun auf Koh Lipe, der südlichsten Insel Thailands, angekommen und wir sind sprachlos. Schon bei der Ankunft wird uns klar: Je weiter südlich wir reisen, desto schöner werden die Strände. Unser Bungalow ist einfach, aber völlig ausreichend – direkt am Strand und mit Blick auf das türkisfarbene Meer. Viel mehr braucht es nicht, um glücklich zu sein. Aber das wahre Highlight? Die Strände auf Koh Lipe! Wir haben in Thailand schon viele wunderschöne Strände gesehen, aber hier auf Koh Lipe ist es einfach nochmal anders: kristallklares Wasser, puderweißer Sand und eine entspannte Atmosphäre, die sofort das Gefühl von purer Erholung aufkommen lässt. Wir fühlen uns Koh Tao hier sehr nah....
Die Insel ist sehr klein, was sie besonders charmant macht – alles ist zu Fuß erreichbar, was unglaublich praktisch ist. Egal ob Strand, Restaurants oder kleine Shops – hier kommt man ganz ohne Roller oder Taxi aus. Außerdem hat Koh Lipe einen leicht indischen Einfluss, was sich besonders in der Esskultur zeigt. Louisa genießt das indische Essen sehr und möchte am liebsten nichts anderes mehr essen.
Heute am Strand haben wir etwas ganz Besonderes erlebt, denn wir haben indirekt eine Müllsammel-Aktion gestartet. Nachdem wir bemerkt haben, dass sehr viel Plastikmüll am Strand angespült wurde, haben wir spontan angefangen, den Müll aus dem Meer zu holen. Und plötzlich haben sich ganz viele Leute angeschlossen! Gemeinsam haben wir den Strand und das Meer gesäubert – am Ende kamen sicher zwei große Müllsäcke voll zusammen. Es war ein tolles Gefühl, der Natur etwas zurückzugeben und zu sehen, wie viele Menschen mitgeholfen haben - und das nur, weil wir den Anfang gemacht haben. Diese Art von Erlebnis bedeutet uns sehr viel und das sind vermutlich die kleinen Dinge, die das Reisen so wertvoll machen.
Wir entspannen die nächsten zwei Tage nochmal so richtig und lassen die Seele baumeln, bevor es in dann ins nächste Reiseland geht – Malaysia. Wir freuen uns auf die neue Erfahrung und sind gespannt, was uns dort erwartet. Ein neues Kapitel beginnt, aber Koh Lipe wird definitiv ein Ort sein, an den wir uns gerne zurückerinnern werden.
Unser Fazit: Koh Lipe – Paradies mit Schattenseiten
Es liegt uns einfach am Herzen neben den ganzen tollen Erfahrungen auch die Schattenseiten unserer Reise zu beschreiben. Koh Lipe ist, wie bereits beschrieben, eine wunderschöne, paradiesische Insel mit kristallklarem Wasser und traumhaften, weißen Stränden. Weil die Insel sehr klein ist, wirkt sie für uns durch die vielen Touristen aber auch einfach sehr überfüllt. Am Strand stehen unzählige Taxi-Boote, die das Meer verschmutzen und die Schönheit der Strände beeinträchtigen. Zudem ist Koh Lipe die teuerste Insel Thailands, was man besonders an den Unterkünften und Restaurants merkt. Auch der viele Plastikmüll im Meer und in den Straßen macht uns unfassbar traurig. Liebe Leute, achtet auf unsere Natur! Wir haben nur diesen einen Planeten!
Trotzdem ist die Insel natürlich definitiv einen Besuch wert – ein kleines Paradies, das aber eindeutig unter dem Massentourismus leidet.
Entspannte Strandtage auf Koh Lanta
Koh Lanta – eine große Insel in der Andamanensee, bekannt für ihre entspannten Strände, Natur und eine ruhige, authentische Atmosphäre. Seit fünf Tagen sind wir nun auf der Insel und genießen die Ruhe in vollen Zügen. Was wir vor unserer Anreise hier nicht wussten: Koh Lanta zeigt eine ganz andere Seite Thailands. Rund 80 % der Einwohner sind muslimische Thais und das macht sich in der Kultur, dem Alltag und der Atmosphäre der Insel bemerkbar.
Unsere Unterkunft liegt in einem recht ländlichen Teil der Insel, umgeben von vielen kleinen Moscheen. Fünfmal am Tag erklingt der Gebetsruf, der durch die Lautsprecher hallt und dem Ort eine besondere Stimmung verleiht. Jeden Morgen um 5:20 Uhr wachen wir mit dem ersten Gebet auf – ein ungewohntes, aber irgendwie auch interessantes Ritual. Unsere Zeit und die Erfahrungen hier auf der Insel werden zusätzlich durch die Fastenzeit (Ramadan) verstärkt. Die Gebete zum Fastenbrechen nach Sonnenuntergang sind besonders laut und lang. Wir haben uns schnell daran gewöhnt und finden es spannend, diese Seite Thailands kennenzulernen, die oft im Schatten der typischen Touristenorte steht. Auch das Leben hier ist etwas anders: Viele Frauen tragen Hijab (Kopftücher), die Menschen sind zurückhaltender, aber unglaublich freundlich, und das Essen hat spürbar mehr Einflüsse aus der muslimischen Küche. Dennoch bleibt Koh Lanta eine entspannte Insel, auf der man wunderbar die Seele baumeln lassen kann. Unsere Tage verbringen wir meistens am Strand, genießen das warme Meer und die ruhige Atmosphäre. Um die Insel zu erkunden, haben wir uns einen super süßen Roller gemietet, mit dem wir uns wunderbar fortbewegen können. Ein Highlight: Maximilian bringt mir das Rollerfahren bei und ich fahre das erste Mal Roller.... ein super cooles Erlebnis!
So langsam neigt sich unser Aufenthalt in Thailand doch dem Ende zu. Morgen, also Mittwoch am 19. März, geht es für uns auf die letzte Insel Thailands – nach Koh Lipe. Danach heißt es erstmal Abschied nehmen von Thailand und auf in ein neues Abenteuer! Aber bis dahin genießen wir die letzten Tage in diesem unfassbar schönen Land.
Zwei unvergessliche Tage im
Khao Sok Nationalpark 🌿
Nachdem wir schweren Herzens unser kleines Paradies Koh Tao nach vier Wochen verlassen haben, führte unser nächstes Abenteuer uns mitten in die wilde Natur des Khao Sok Nationalparks. Und was sollen wir sagen? Es hat sich gelohnt! Zwei Tage Natur pur!
Tag 1 im Khao Sok Nationalpark: Auf dem Chiao-Lan-See
Schon früh morgens starteten wir unsere geführte Tour zum Chiao-Lan-See, denn der See liegt 70 Kilometer vom Haupteingang des Parks entfernt und es war für uns einfach entspannter, die geplante Tour zu buchen. Wir wurden mit einem Minivan an unserer Unterkunft abgeholt und zum Nationalpark gebracht. Am See angekommen haben wir unseren Guide Jo kennengelernt und dann ging es auf das traditionelle Longtailboot. Mit dem Boot fuhren wir zunächst eine Stunde über das glasklare Wasser auf dem Weg zu den schwimmenden Bungalows mitten auf dem See – der Wind im Gesicht, die Sonne auf der Haut, umgeben von spektakulärer Landschaft. Der Chiao-Lan-See ist einfach beeindruckend: 180 Quadratkilometer pure Natur, eingerahmt von steilen Klippen und tiefgrünem Regenwald. Der Blick war einfach atemberaubend. An den Bungalows angekommen wartete ein leckeres Mittagessen auf uns und danach hieß es erstmal relaxen und die Natur genießen. Wir entschieden uns dann für ein Kajak und paddelten durch die ruhigen Buchten des Sees. Die Stille hier war magisch – keine Straßen, keine Motorengeräusche, nur das Plätschern des Wassers und die Rufe der Tiere. Und dann, plötzlich: Affen! Hoch in den Bäumen am Ufer sahen wir zwei Brillenlangure, die man häufig nur mit viel Glück sichten darf. Die Affen sind gekennzeichnet durch ihr schwarzes Fell und die großen weißen Augen. Ein magischer Moment.
Auf unserer Rückfahrt mit dem Boot wartete noch ein weiteres Highlight auf uns: die Diamond Cave, eine uralte Tropfsteinhöhle voller faszinierender Formationen. Fledermäuse hingen dicht über unseren Köpfen – ein bisschen unheimlich, aber unglaublich spannend. Als wir nach der Besichtigung aus der Höhle traten, schlug das Wetter ganz plötzlich um – innerhalb von Minuten begann es in Strömen zu regnen. Während die anderen Leute versuchten, sich mit ihren Regenjacken trocken zu halten und sich über den Regen ärgerten, entschieden wir uns, entspannt im Regen zu sitzen und das Wetter einfach mit voller Begeisterung zu genießen. Wann erlebt man schon so einen Moment? Man kann das Wetter nicht beeinflussen – also nimmt man es einfach, wie es kommt! Durchnässt, aber glücklich, zurück am Pier ging es von dort mit dem Minibus wieder in unsere Unterkunft. Wir waren komplett platt und sind abends einfach nur noch ins Bett gefallen.
Tag 2 im Khao Sok Nationalpark – Auf Dschungelpfaden mit To
Nach dem unglaublichen Tag auf dem Chiao-Lan-See stand dann ein neues Abenteuer an: Eine Wanderung durch den Khao Sok Nationalpark – ein echtes Dschungel-Erlebnis. Der Zugang zum Nationalpark kostet 200 Baht pro Person (also ca. 6€) und theoretisch kann man bis zu drei Kilometer auf eigene Faust wandern. Doch da wir uns nicht verlaufen wollten und außerdem mehr über die unglaubliche Artenvielfalt im Park erfahren wollten, entschieden wir uns für einen Guide - Und das war die beste Entscheidung überhaupt. Unser Guide, To, kannte den Park wie seine Westentasche. Gemeinsam mit einem supernetten Paar aus Frankreich, die wir zufällig vor dem Park getroffen und angequatscht haben, machten wir uns auf den Weg. Die Wanderung war kein Spaziergang – es ging über Stock und Stein, durch dichten Dschungel, rutschige Pfade hinauf und über kleine Flüsse hinweg. Definitiv nichts für Anfänger! Aber jede Anstrengung war es wert.
Dank To’s unglaublich geschultem Auge haben wir Tiere gesehen, die wir ohne ihn wohl einfach übersehen hätten:
🕷️ Spinnen: darunter eine Tarantel in ihrer Höhle – riesig, beeindruckend und ein bisschen unheimlich.
🐍 Zwei giftige Schlangen, die zum Glück geschlafen haben – ein absolut faszinierender, aber auch respekteinflößender Anblick. Die Königkobra, die ebenfalls im Park lebt, haben wir glücklicherweise nicht angetroffen – was uns ehrlich gesagt nicht allzu traurig machte.
🌿 Neben den Spinnen und Schlangen haben wir unzählige Affen, Käfer, Frösche, Schmetterlinge, Echsen und andere Insekten beobachten dürfen. Ganz zum Schluss der Wanderung erlebten wir noch ein absolutes Highlight: Zwei Toucans flogen direkt über uns hinweg! Ohne To hätten wir viele dieser Tiere wahrscheinlich gar nicht bemerkt – umso dankbarer waren wir, dass er uns begleitet hat. To hat die Toucans bereits aus einem Kilometer Entfernung hören können.
🐘 Warum wir bewusst auf Elefanten-"Auffangstationen" verzichtet haben
Viele Besucher kommen nach Khao Sok, um Elefanten zu sehen. Doch wir wussten bereits vorher: Die Chancen, sie in freier Wildbahn zu entdecken, sind sehr gering. Diese Tiere sind scheu – und genau das macht sie so besonders. Wir haben uns bewusst gegen den Besuch einer sogenannten Elefantenauffangstation entschieden, weil es den Elefanten dort oft nicht gut geht. Viele dieser Orte vermarkten sich als „sichere Orte" für die Elefanten, doch in Wahrheit werden die Tiere oft nur für die Touristen zur Schau gestellt, dürfen angefasst und gestreichelt werden. Das klingt für uns alles andere als ehtisch. Stattdessen haben wir uns damit begnügt, zu wissen, dass sie irgendwo da draußen frei durch den Dschungel streifen – so, wie es sein sollte.
Fazit: Ein echtes Abenteuer!
Die zwei Tage im Khao Sok Nationalpark haben uns einmal mehr gezeigt, wie beeindruckend und schützenswert unsere Natur ist. Auch wenn das kleine Dorf vor dem Nationalpark hauptsächlich auf den Tourismus ausgelegt ist und die klassischen Thailand Vibes uns hier fehlen, so lohnt sich ein Besuch des Khao Sok Nationalparks dennoch auf jeden Fall. Die Natur ist wirklich atemberaubend und einzigartig!
Wir sind heute übrigens nach einem langen Reisetag auf Koh Lanta angekommen und freuen uns nun auf ein paar Tage Strand und Entspannung. Bald mehr dazu .....
Neue Pläne, neues Aben(d)teuer - Vom Inselparadies in den Dschungel
Eigentlich sollte unsere nächste Station Koh Pha-ngan sein – aber wie das Reisen so ist, haben sich unsere Pläne spontan geändert. Stattdessen haben wir unsere Zeit auf Koh Tao voll ausgekostet und sind danach direkt ans Festland weitergereist, in den atemberaubenden Khao Sok Nationalpark. Die Reise hierher war definitiv interessant. Mit einer Fähre, die eher einem kleinen Boot glich, oder einer Nussschale wie wir es nennen würden, ging es über Nacht Richtung Festland. 90 Leute in einem Schlafsaal klingt nach einer Herausforderung – aber überraschenderweise haben wir solide 6 von 7 Stunden geschlafen. Reisen kann manchmal unerwartet bequem sein, man muss sich nur auf das Abenteuer einlassen. In Surat Thani angekommen sind wir noch einmal zwei Stunden mit dem Bus weiter bis ins Khao Sok Village gefahren. Das kleine Dorf liegt direkt am Haupteingang zum Khao Sok Nationalpark.
Nach unserer Ankunft in Khao Sok Village bezogen wir unser Quartier im tropischen Bamboo House, direkt am Fluss gelegen. Kaum hatten wir unsere Rucksäcke abgestellt und uns entschieden in das nahe gelegene Café um die Ecke zu gehen, erlebten wir einen magischen Moment: Wilde Affen kletterten durch die Bäume vor unserer Unterkunft am Fluss, spielten und sprangen von Ast zu Ast – ein Anblick, der uns völlig in den Bann zog. Es ist etwas ganz anderes, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen, statt in einem Zoo.
Den heutigen Tag verbringen wir ganz entspannt, aber die Vorfreude auf morgen steigt, denn morgen steht eine Tagestour durch den Khao Sok Nationalpark an. Urwald, riesige Kalksteinfelsen und der Chiao-Lan-See mitten im Dschungel – wir können es kaum erwarten, dieses Naturparadies zu entdecken! Der erste Eindruck hier ist einfach das komplette Gegenteil zum Insel vibe, den wir in den letzten vier Wochen auf Koh Tao hatten. Weil die Zeit auf Koh Tao für uns eine ganz besondere Zeit war und wir diese für die Ewigkeit in Erinnerung behalten werden, nochmal ein paar Gedanken und Gefühle zum Kapitel Koh Tao:
💭 Der Abschied auf Koh Tao gestern fiel uns nicht leicht, einfach weil wir so intensive und tolle vier Wochen dort verbringen durften (Wir kommen definitiv nochmal wieder!)
💭 Wir sind unendlich dankbar, dass wir unsere Zeit auf Koh Tao bei und mit Mario verbringen durften. Mario, du bist uns sehr ans Herz gewachsen!
💭 Wir freuen uns, dass wir auf Koh Tao spontan die Nordhorner Ingo und Bettina noch treffen konnten.
💭 Auf Koh Tao haben wir gelernt über uns hinauszuwachsen und unsere Komfortzone immer wieder aufs Neue zu verlassen. Aufgrund dessen durften wir so tolle Erfahrungen sammeln.
💭 Wir sind jetzt Advanced Open Water Diver und was sollen wir sagen: Beim Tauchen haben die Gedanken Urlaub! Wir hätten niemals erwartet, uns so gut und entspannt unter Wasser zu fühlen. Das Tauchen macht süchtig und wir könnten jeden Tag tauchen gehen.
💭 Von den Thais durften wir lernen: Mit einem Lächeln kommt man hier weiter! Was für eine tolle Mentalität.
💭 Auf Koh Tao haben wir uns vor allem eines gefühlt: AS FREE AS THE OCEAN 🌊
Unsere Reise bleibt spannend, auch wenn sie anders verläuft als geplant – und genau das macht sie so besonders. Wir genießen die Spontanität, die Flexibilität und von Tag zu Tag zu leben. Auf ins nächste Abenteuer! 🌿🐒
Wir sind jetzt Advanced Open Water Diver!
Die letzten Tage auf Koh Tao waren ein wahres Abenteuer - und das nicht nur unter Wasser. Die letzte Woche war von so heftigem Regen geprägt, dass selbst die Einheimischen überrascht waren über die Menge an Regen. Die Regenzeit hier auf Koh Tao dauert normalerweise von Oktober bis Dezember und dass es so viel geregnet hat in den vier Februartagen war selbst für Koh Tao ungewöhnlich. Die Insel war teilweise so überschwemmt, dass Straßen unter Wasser standen und man bis zu den Knien im Wasser stand - Autos und Läden standen komplett unter Wasser. Da war an unseren Advanced Open Water Diver Kurs erstmal nicht zu denken. Zum Glück saßen wir während der Regentage sicher und trocken in unserer Hütte hoch oben auf einem Hügel und haben einfach mal entspannt. Louisa hat während der Tage zwei Bücher verschlungen, während wir alle drei dem Regen lauschten und auf besseres Wetter warteten. Das Wetter kann man nun mal nicht beeinflussen. Inmitten des Sturms hieß es für uns aber auch Abschied nehmen: Bennet hat uns letzte Woche verlassen und ist zurück nach Deutschland geflogen. Zum Glück fuhr die Fähre trotz des Unwetters und der 2 Meter hohen Wellen und er hat es pünktlich von der Insel zurück nach Bangkok geschafft. Die Zeit war unglaublich schön mit dir, Bennet!
Zurück ins Wasser - Unser Advanced Open Water Diver Kurs
Kaum wurde das Wetter besser und das Wasser lief langsam ab, haben wir unser Ziel in Angriff genommen: Den Advanced Open Water Diver! Seit gestern dürfen wir uns offiziell so nennen und wir sind mächtig stolz drauf! Mittlerweile haben wir schon neun! Tauchgänge erleben dürfen. Wow!
Der Advanced Open Water Diver besteht aus fünf besonderen Tauchgängen, die wir absolviert haben:
✅ Navigationstauchgang - Hier haben wir gelernt, uns unter Wasser mit dem Kompass zu orientieren.
✅Fisch Identifikation - Welche Fische sehen wir eigentlich unter Wasser? Wir können jetzt viele davon benennen.
✅Wracktauchen - Wir sind zu einem alten Kriegsschiffswrack getaucht, das vor vielen Jahren dort platziert wurde, damit Taucher es bestaunen können. Das Schiffswrack ist mittlerweile zu einem zu Hause für viele Fische geworden.
✅ 30 Meter Tieftauchgang - Ab einer Tiefe von 30 Metern kann es sein, dass bei Tauchern der Tiefenrausch einsetzt. Das bedeutet, dass das Denkvermögen verlangsamt und eingeschränkt sein kann. Auf 30 Metern Tiefe hat unser Tauchlehrer uns dann mit den Fingern eine Matheaufgabe gestellt. Louisa hatte dabei einen leichten Tiefenrausch und konnte die Matheaufgabe null minus 1 (0 - 1 = ?) nicht beantworten. Das war unglaublich witzig. Sobald wir dann wider auf 28 Metern Tiefe waren, lässt der Tiefenrausch sofort nach.
✅ Nachttauchgang - Unsere wohl größte Überwindung seit Beginn unserer Weltreise. Im Dunkeln zu tauchen, nur mit einer Taschenlampe ausgestattet - etwas gruselig aber absolut faszinierend. Die Farben der Fische und Korallen bei Nacht sind nicht nur intensiver, wir konnten auch das leuchtende Plankton sehen, als wir für einen kurzen Moment mal unsere Taschenlampen ausgemacht haben. Ein Tauchgang bei Nacht lässt sich, von den Farben her, so ungefähr mit einem Schwarzlicht Minigolf vergleichen. Ein magischer Moment! Für Maximilian war dieses Erlebnis das wohl verrückteste, was er jemals in seinem ganzen Leben erlebt hat.
Das Highlight des Kurses war unser Tauchgang am Standort 📍South West Pinnacle, ca. 25 min mit dem Boot von Koh Tao entfernt. Während unseres Fish ID Tauchgangs durften wir dort etwas erleben, wo wir im Leben nie mit gerechnet hätten. Wir waren von einen Fischschwarm aus tausenden! von Fischen umgeben. In dem Moment haben wir mit den Fischen eine Symbiose gebildet. Wir in der Mitte und die Fische in einem 360 Grad Winkel um uns herum. Diesen Moment werden wir für immer in Erinnerung behalten.
Wir blicken zurück auf unsere drei Wochen hier auf Koh Tao, in denen wir über uns hinausgewachsen sind: Vom ersten Schnorchelversuch bis hin zum Nachttauchgang in völliger Dunkelheit. Von nun an begleitet uns unser Motto: Abenteuer-Modus: ON - Komfortzone-Modus: OFF 🚀
Unser Nächster Stopp: Koh Pha-ngan
Unsere letzten zwei Tage auf Koh Tao brechen an und wir genießen die Zeit in vollen Zügen, bevor es dann auf die Nachbarinsel von Koh Tao geht, Koh Pha-ngan. Die Insel liegt ebenfalls im Golf von Thailand und ist mit der Fähre nur eine Stunde von Koh Tao entfernt. Wir sind gespannt was die Insel, abseits ihrer Full Moon Partyszene, zu bieten hat.
Unser Aben(d)teuer geht weiter 🌏🌊
Eine Erinnerung für die Ewigkeit
Gestern war ein ganz besonderer Tag: Wir haben unseren dritten und vierten Tauchgang absolviert und sind jetzt offiziell Open Water Diver! Nach Tagen voller Theorie, Pool-Übungen und ersten Meereserkundungen haben wir es geschafft – ein unglaubliches Gefühl. Unser letzter Tauchgang führte uns zu einem Tauchspot namens Twins und es war einfach atemberaubend. Wir schwebten schwerelos durch das Wasser, umgeben von unzähligen bunten Fischen, entdeckten erneut Kugelfische – und als absolutes Highlight: Wir haben zwei Blaupunktstachelrochen gesichtet! Diese Welt unter Wasser ist jedes Mal aufs Neue faszinierend und wir können kaum glauben, wie weit wir in nur wenigen Tagen gekommen sind. Die Entwicklungskurve beim Tauchen ist wirklich der Wahnsinn!
Eigentlich hatten wir geplant, direkt mit dem Advanced Open Water Diver Kurs weiterzumachen, aber das Wetter macht uns erstmal einen Strich durch die Rechnung. Die Sicht ist momentan nicht ideal und es regnet heute viel, also verschieben wir das Abenteuer vielleicht auf nächste Woche, wenn das Wetter dann besser ist.
Eine Erinnerung für die Ewigkeit – Unsere Koh Tao Tätowierung
Koh Tao bedeutet übrigens im Thailändischen Schildkröteninsel („Tao“ = Schildkröte) und diese Insel hat uns mehr gegeben, als wir uns je erträumt hätten. So viele Erlebnisse, große Herausforderungen und magische Momente – all das wollten wir für immer festhalten. Deshalb haben wir uns heute eine Schildkröte auf den Fuß tätowieren lassen – gestochen mit Bambus, der traditionellen Technik hier im asiatischen Raum. Das war eine tolle Erfahrung. Diese Insel und unsere Zeit auf dieser Insel hat schon jetzt einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen und jetzt tragen wir sie für immer und mit jedem Schritt unter unserer Haut. Und wer weiß? Vielleicht kommen wir irgendwann hierher zurück – auf die Schildkröteninsel, die uns so viel bedeutet.
Während wir aber noch die Erlebnisse der letzten Tage sacken lassen, steht für einen von uns bald der Abschied bevor: Bennet reist am Dienstag ab. Es wird komisch sein, die Reise nicht mehr gemeinsam fortzusetzen, aber die gemeinsamen Erinnerungen an Koh Tao – das Schnorcheln, unsere ersten Tauchgänge, die magischen Unterwasserwelten – bleiben uns für immer.
Aben(d)teuer unter Wasser - Wir sind jetzt Scuba Divers
Unsere letzten Tage hier auf Koh Tao waren abenteuerlich – und das nicht nur über, sondern vor allem auch unter Wasser. Wir haben mit unserem Tauchschein begonnen, nachdem es Maximilians Bein endlich besser geht, und es ist unglaublich, wie schnell wir von absoluten Anfängern zu zertifizierten Scuba Divern geworden sind. Nun ein paar Information zu unserem Open Water Tauchschein. Der Anfängerkurs heißt im Tauchen nämlich Open Water Kurs.
Tag 1: Orientierung und Theorie
Der erste Tag begann ganz entspannt mit einer Einführung in die Theorie des Tauchens. Welche Ausrüstung brauchen wir? Wie funktionieren Druckausgleich und Tarierung? (Was Tarierung bedeutet, erklären wir euch später noch) Und vor allem: Wie atmet man ruhig, wenn man plötzlich unter Wasser ist? Es gab viel zu lernen, aber die Vorfreude auf das erste richtige Tauchen war riesig.
Tag 2: Theorie und erste Übungen im Pool
Am zweiten Tag wurde es ernst – nach einer weiteren Theorieeinheit hieß es dann ab in den Pool! Hier haben wir die ersten grundlegenden Übungen gelernt: Wie schließe und lege ich die Ausrüstung richtig an, Tarierung kontrollieren, mit dem Atmen ruhig bleiben und die Maske unter Wasser ausblasen (Ja! Stellt euch mal vor: Man kann selbst unter Wasser die Maske abnehmen und wieder aufsetzen, das Wasser dann aus der Taucherbrille drücken, ohne dabei auftauchen zu müssen). Klingt einfach, aber unter Wasser fühlt sich dann doch alles anders an. Wir waren plötzlich schwerelos und konnten unter Wasser atmen - ein zunächst ungewohntes aber unglaubliches Gefühl.
Tag 3: Die ersten beiden Tauchgänge im Meer & Abschlussexamen
Trommelwirbel für unseren großen Moment: Es ist Donnerstag, der 20. Feburar 2025, 7:00 Uhr morgens - Die ersten beiden Tauchgänge im offenen Meer stehen heute an! Für Louisa war es wieder eine große Überwindung – raus aus der Komfortzone, rein ins Aben(d)teuer. Vielleicht habt ihr das Wortspiel von Aben(d)teuer mittlerweile verstanden ;-) Das Meer ist natürlich noch mal eine andere Herausforderung als der Swimmingpool. Vom Strand aus sind wir mit einem kleinen Boot zu dem großen Tauchboot gefahren und dort aufgestiegen. Mit dem großen Boot sind wir dann weiter aufs Meer gefahren und haben uns an Deck für unseren Tauchgang gewappnet: Tank für die Luft kontrolliert, die Tarierjacke an den Tank geschnallt, den Atemregler mit allen vier Schläuchen an den Tank angeschnallt und kontrolliert, unseren Tauchanzug angezogen. etc. Mit einem großen Schritt in voller Montur ging es dann vom Boot ab ins Wasser. Anfangs war es ungewohnt, im freien Wasser abzutauchen, aber sobald wir unten waren, war es einfach magisch und Schritt für Schritt wurde das Vertrauen immer größer. Zwischen bunten Fischen und Korallen schwebend, fühlte es sich an, als wären wir in einer anderen Welt. Über Handzeichen konnten wir kommunizieren. Wir sind immer noch beeindruckt, dass wir beim Tauchen unter Wasser hauptsächlich mit unserer Lunge arbeiten. Unter Tauchern bedeutet tarieren ein Gleichgewicht unter Wasser herzustellen. Atmen wir tief ein, so steigen wir automatisch ein wenig nach oben, weil die Lunge sich mit Luft füllt und Luft steigt natürlich immer nach oben - atmen wir aus, sinken wir nach unten.
Das Highlight auf unserem Tauchgang: Wir haben Steve, den berühmten Kugelfisch, getroffen!
Nach dem letzten Tauchgang stand dann das Abschlussexamen an – und wir haben bestanden! Wir sind jetzt offiziell Scuba Diver! Das Aben(d)teuer ist allerdings noch nicht vorbei, denn morgen geht es weiter: Nach den zwei Tauchgängen morgen sind wir dann offiziell Open Water Diver!
Wir sind jetzt schon total kaputt, aber die Vorfreude auf das, was uns morgen erwartet, ist riesig.
Tauchen ist eine Herausforderung, aber es ist auch ein Gefühl, das schwer zu beschreiben ist – überwältigend, befreiend und einfach unvergesslich! Unsere Erfahrungen und das Gefühl unter Wasser, was wir erleben durften, kann man vermutlich nur nachvollziehen, wenn man selber schon getaucht ist. Von uns gibt es daher zum Abschluss eine kleine Lebensweisheit: Seid mutig und traut Euch! Traut euch aus der eigenen Komfortzone heraus und stellt euch euren Unsicherheiten und Ängsten - nur so können wir wachsen und großartiges erreichen. Was für ein unbeschreibliches Gefühl!
Was ein Tag! Schnorcheln in Tanote Bay
Unser heutiger Tag ist definitiv einen Blogeintrag wert - heute stand nämlich ein echtes Highlight auf dem Plan: Das erste Mal Schnorcheln im offenen Meer. Nach zwei Pooltagen wollten wir heute mal wieder die Insel weiter erkunden. Tanote Bay, die kleine, versteckte Bucht im Westen der Insel ist bekannt für ihr kristallblaues Wasser, die Korallen und eine beeindruckende Unterwasserwelt. Bevor wir ins Paradies eintauchen konnten, mussten wir erst einmal dort ankommen - und das allein war schon ein einziges Aben(d)teuer; steile Straßen und scharfe Kurven machten den Weg zu einer kleinen Herausforderung, die Maximilian aber grandios gemeistert hat.
Raus aus der Komfortzone!
Für Louisa war dieser Tag eine ganz besondere Herausforderung. Sie hatte bisher, aus unerklärlichen Gründen, immer Angst vor tiefem Wasser. Neben dem tiefen Swimmingpool war an das Schwimmen im offenen Meer gar nicht zu denken. Eine Sache haben wir bereits schnell aus unserer Reise gelernt: So eine Weltreise fordert eben ganz schön heraus und zwingt uns jeden Tag aufs Neue unsere Komfortzone zu verlassen. Louisa wagt sich mit Bennet also langsam Schritt für Schritt ins Meer, ausgestattet mit Taucherbrille und Schnorchel. Schon nach wenigen Minuten lässt die Unsicherheit nach und plötzlich ist die Angst vor der Angst vollkommen verflogen. Unter der Wasseroberfläche eröffnet sich eine völlig neue Welt: bunte Fische, einzigartige Korallen und das Gefühl schwerelos zu sein. Wir sind eins mit dem Wasser. Was für eine Ruhe unter Wasser. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Bennet, Louisas Bruder, begleitet uns für die ersten drei Wochen unserer Weltreise.
Während Louisa und Bennet die Unterwasserwelt von Tanote Bay erkunden, hält Maximilian den Moment aus der Luft fest. Weil Maximilian das Wasser aufgrund seiner Beinverletzung noch ein paar Tage meiden sollte, konnte er leider noch nicht mit uns schnorcheln. Das holen wir dann bald nach.....
Maximilian lässt also in der Zwischenzeit unsere Drohne steigen und erkundet Tanote Bay aus der Luft.
Was für ein Tag. Dieser Tag wird besonders Louisa noch lange in Erinnerung bleiben. Sie hat es geschafft sich ihrer Angst zu stellen und ihre Angst im Kopf so zu überwinden. Man erlebt eben nur Großartiges und wächst über sich hinaus, wenn man sich seiner Angst stellt und die eigene Komfortzone verlässt. Was für ein überwältigendes Gefühl!
Inselparadies Koh Tao
Wir sind angekommen. Von dem turbulenten Bangkok geht es für uns auf die kleine Insel Koh Tao mitten im Golf von Thailand. Unsere Reise beginnt zunächst entspannt. Mit dem Bus reisen wir von Bangkok aus nach Chumphon, um von da aus auf die Fähre nach Koh Tao zu gelangen. Weil wir die Busreise relativ spontan gebucht haben, konnten wir nur noch die VIP Tickets buchen - für nur 6 Euro mehr sind wir also 1. Klasse gereist. Die Beinfreiheit haben wir sehr genossen. Die sechsstündige Busfahrt war demnach sehr angenehm und wir haben es genossen, einiges vom Land sehen zu können. Die Entspannung war allerdings leider nur von kurzer Dauer. In Chumphon ging es dann für uns auf das Speed Boat und die Überfahrt war eine absolute Achterbahnfahrt. Der Wind peitschte über das Meer und aufgrund des Wellenganges schwankte das Boot in alle Richtungen. Einige Leute haben dabei ihr Frühstück über Bord werfen müssen -- Louisa konnte sich Dank ihrer Atemübungen zum Glück zusammenreißen. Nach 1,5 Stunden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, war es dann aber endlich geschafft. Koh Tao war in Sicht!
Sobald wir die Insel betreten hatten, war der Stress vergessen. Kokospalmen, ein blauer Himmel und das entspannte Inselleben machen uns schnell klar: Wir sind im Paradies angekommen.
Unser Freund, Mario, nimmt uns in Empfang und zeigt uns erst einmal die Insel. Mit dem Roller, den wir uns für die Tage hier auf Koh Tao gemietet haben, bewegen wir uns fort.
Nicht ganz so entspannt starten wir in unseren zweiten Tag auf der Insel. Maximilian hat während unserer Zeit in Bangkok eine Entzündung im Bein entwickelt, weshalb wir ein Medical Center aufsuchen mussten. Zum Glück gibt es hier auf der Insel eine gute Krankenschwester, die Maximilian direkt mit Antibiotikum versorgt und die Wunde gereinigt hat. Jetzt geht es wieder bergauf und wir können hoffentlich bald, wenn die Wunde verheilt ist, endlich tauchen gehen. Mario, unser Freund, ist nämlich Tauchlehrer hier auf Koh Tao und wir wollen unseren Open Water Tauchschein hier auf der Insel im Ban's Diving Resort, der weltweit besten Tauchschule, machen.
Ein weiteres Highlight hier auf der Insel. Unsere Unterkunft liegt hoch oben im Dschungel. Von hier aus schauen wir direkt auf den Golf von Thailand und genießen atemberaubende Sonnenuntergänge. Die Geräusche des Dschungels um uns herum, besonders abends und nachts, lassen das Inselgefühl noch intensiver erscheinen - zirpende Grillen, das entfernte Rufen von Eichhörnchen, rufende Geckos sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Überall an den Wänden huschen kleine Ching Choks (Geckos) entlang, die heimlichen Mitbewohner jeder Unterkunft hier auf Koh Tao. An die haben wir uns längst gewöhnt.....
Wir schicken euch warme, sonnige Grüße in das verschneite Deutschland!
Bangkok - die Stadt der Kontraste
Bevor wir Bangkok nach insgesamt vier Tagen verlassen, haben wir gemerkt: Bangkok ist so facettenreich, dass Tag zwei und drei definitiv noch einen eigenen Blogeintrag wert sind. Von ruhigen Parks, über moderne Wolkenkratzer bis hin zum völligen Chaos in Chinatown -- Diese Stadt überrascht uns noch einmal aufs Neue!
Ruheoase mitten in der Metropole: Der Lumphini Park
Unser Morgen beginnt entspannt im Lumphini Park, einer grünen Oase mitten im Stadtchaos. Jogger ziehen ihre Runden, Einheimische meditieren und wir genießen einfach die unerwartete Ruhe. Ein besonderes Highlight: die riesigen Waran-Echsen, die sich gemütlich in der Sonne räkeln und sich zwischendurch eine Abkühlung im See gönnen.
Downtown Bangkok: Wolkenkratzer und Luxus
Danach geht es in eine ganz andere Welt: Downtown Bangkok, das moderne Gesicht der Stadt. Hier ragen Hochhäuser in den Himmel. Es gibt riesige Shopping-Malls wie das MBK Center, in dem wir uns beinahe verlaufen hätten. Bangkok kann also nicht nur Tempel und Streetfood, sondern auch ultramodern und luxuriös!
Khao San Road: Totale Reizüberflutung
Am Abend wollen wir das berühmte Party-Viertel, die Khao San Road, erleben – und es ist ein kompletter Reizüberfluss. Überall blinkende Lichter, laute Musik aus Bars, Straßenverkäufern, die uns Skorpione und Schlangen am Spieß anbieten und Menschenmassen, die sich durch die Straße schieben. Von allen Seiten werden wir angequascht. Es ist verrückt, laut und absolut chaotisch – ehrlich gesagt: eine totale Überforderung!
China Town Bangkok: Ein wahres Erlebnis
Bangkok verfügt über eine große chinesische Population und demnach können wir Bangkok nicht verlassen, ohne Chinatown mit eigenen Augen gesehen zu haben. Es fühlt sich an, als wären wir in einer anderen Stadt gelandet. Enge Gassen, unzählige Streetfood-Stände mit Pekingenten, Dumplings und exotischen Früchten, rote Lampions über unseren Köpfen – Bangkok zeigt sich hier wieder von einer völlig neuen Seite. Zurück zum Hotel sind wir dann mit dem Tuktuk durch Bangkok gedüst.
Unser Fazit: Bangkok ist unglaublich facettenreich!
Ob Tempel, grüne Parks, moderne Wolkenkratzer oder chaotische Straßenmärkte – Bangkok ist eine Stadt der Extreme. Mal entspannt und friedlich, mal überwältigend und laut. Nach vier Tagen hier sind wir fasziniert, erschöpft aber einfach nur begeistert. Und eines ist sicher: Diese Stadt vergisst man nicht so schnell! Nun freuen wir uns auf das paradiesische Koh Tao. Bis dahin, ihr Lieben!
Wir sind angekommen! Metropole Bangkok.
Nach einem langen Flug von 10,5 Stunden sind wir endlich in Thailand angekommen – müde, aber voller Vorfreude. Der erste Eindruck? 34 Grad und eine Luftfeuchtigkeit, die uns sofort in den Tropen willkommen heißt. Wir müssen uns definitiv erstmal akklimatisieren.
Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel merken wir: Hier ist alles anders. Die Gerüche, die Geräusche und die Lebensweise der Menschen – ein echter KULTURSCHOCK! Bangkok ist laut und lebendig! Wir fragen uns auf was wir uns hier eigentlich eingelassen haben und hinterfragen für einen kurzen Moment unsere Entscheidung, eine Weltreise zu starten. Aber dann wird uns bewusst, genau das macht das Reisen ja so spannend. Trotz der Hitze und der Müdigkeit fühlen wir uns gut angekommen. Die ersten Stunden verbringen wir damit, uns langsam an das neue Klima zu gewöhnen, viel Wasser zu trinken und einfach das Geschehen um uns herum aufzusaugen. Nun heißt es für uns erst einmal die letzten Tage zu verarbeiten. Die vielen Abschiede waren für uns sehr emotional, aber auch sehr schön! Sei es der Abschied von den Kollegen oder den Kindern in der Schule und natürlich der Abschied von Freunden und der Familie.... Wir sind sehr dankbar, so tolle Menschen in unserem Leben zu haben.
Unseren ersten vollen Tag in Bangkok haben wir genutzt, um erstmal die Stadt zu erkunden. Der erste Höhepunkt unserer Reise ist der Wat Pho. Schon beim Betreten des Tempelgeländes sind wir beeindruckt von den goldenen Stupas (buddhistische Bauwerke, die Buddha selbst und seine Lehre symbolisieren), den filigranen Mosaiken und der spirituellen Atmosphäre. Das absolute Highlight: Der liegende Buddha! Mit einer Höhe von 15 Metern und einer Länge von 46 Metern raubt uns dieses Denkmal, welches komplett vergoldet ist, wirklich den Atem. Während wir durch die Tempelanlage schlendern, nehmen wir uns Zeit die kleinen Details zu entdecken. Kunstvoll verzierte Säulen und meditierende Mönche. Trotz der vielen Touristen hat der Ort eine ganz besondere Ruhe.
Nach dem Tempelbesuch tauchen wir wieder ins Straßenleben ein. Uns trifft noch einmal der Kulturschock: hupende Tuktuks, unbekannte Gerüche von überall, Streetfood und aufdringliche Händler, die uns etwas andrehen wollen. Alles ist laut, wuselig und intensiv. Besonders herausfordernd ist für uns der Linksverkehr hier in Thailand. Daran müssen wir uns erst einmal gewöhnen.....
Jetzt heißt es für uns erst mal anpassen, durchatmen und uns auf die kommenden Tage freuen. Wir sind gespannt, welche Überraschungen dieses neue Abenteuer noch für uns bereithält!